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Steuerrecht

Pauschalbesteuerung in der Schweiz: Ein umfassender Leitfaden für Investoren

Veröffentlicht von Dr. Albert Tschopp | Zuletzt aktualisiert: September 2024

Premium Relocation Beratung und Steuerruling

Die Schweiz ist seit Jahrzehnten einer der weltweit attraktivsten Standorte für vermögende Privatpersonen. Neben der hohen Lebensqualität, der extremen Sicherheit und der stabilen politischen Lage bietet die Schweiz ein einzigartiges Steuersystem: die Pauschal- oder Aufwandbesteuerung.

Was ist die Pauschalbesteuerung?

Die Aufwandbesteuerung ist ein spezielles Steuererleichterungssystem, das in den meisten Schweizer Kantonen zur Anwendung kommt. Sie ermöglicht es Ausländern, die in der Schweiz Wohnsitz nehmen, aber hier keine Erwerbstätigkeit ausüben, ihre Steuerlast nicht nach ihrem weltweiten Einkommen und Vermögen, sondern auf Basis ihrer jährlichen Lebenshaltungskosten (Aufwand) zu berechnen.

Die wichtigsten Voraussetzungen

  • Keine Schweizer Staatsbürgerschaft (Doppelbürger sind ausgeschlossen).
  • Erstmalige oder nach mindestens zehnjähriger Abwesenheit erfolgende Wohnsitznahme in der Schweiz.
  • Keine Ausübung einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz.

Wie hoch sind die Mindestbeträge?

Für die Festsetzung des steuerbaren Aufwands gelten klare bundesrechtliche und kantonale Untergrenzen. Auf Bundesebene liegt die Mindestbemessungsgrundlage aktuell bei CHF 400'000. Je nach Kanton gelten zusätzliche Mindestbeträge sowie die Anforderung, dass der Betrag mindestens dem Siebenfachen des jährlichen Mietwerts der Immobilie (bzw. der Bruttomiete) entsprechen muss.

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